Grundschul-Amnesie: Teil 3 – Die Sport-Exhibitionistin

By turboprinzesschen

Bild_075aa1Ich weiß noch genau, als ich sie das erste Mal im Kindergarten sah und dann wieder in der Grundschule. Sie saß drei Reihen vor mir, war vorlaut, aber irgendwie mochte ich sie. Außer im Sportunterricht, denn da sah ich Dinge, die ich eigentlich überhaupt nicht sehen wollte. Scheinbar war sie ein anatomisches Wunder, denn sie hatte bereits in der zweiten Klasse kleine runde Äpfelchen (wobei man sagen muss, dass es keine von den Specktittchen waren, die kleine dicke rosa farbene Mädchen vor sich her schieben). Nein, es waren irgendwie richtige und auf die war sie scheinbar auch sehr stolz.

Deshalb trug sie zum Sportunttericht immer eine Radlerhose, ein weites T-Shirt und…keinen BH. Wir anderen Mädchen, die wir noch überhaupt keine Brüste hatten, steckten bei Übungen an der Sprossenwand, dennoch unsere T-Shirts in die Hosen. Sie jedoch ließ der Schwerkraft freien Lauf und zog ihr Shirt erst nach gefühlten zehn Minuten wieder hoch, so dass ihre kleinen Tittchen fröhlich hin und her baumelten. An die Reaktion unseres Sportlehrers kann ich mich nicht mehr erinnern, an die großen Augen und offenen Münder meiner Klassenkameraden aber sehr wohl. Es schien, als genoss sie den Moment, den sie seit dem ersten “Vorfall” immer häufiger extra herbei führte. Auch wenn wir überhaupt nicht an der Sprossenwand turnen mussten, hing sie sich hin und wieder einfach so dran.

Was sie letztendlich, außer vielleicht Hängebrüsten, davon hatte, weiß ich bis heute nicht. Vor allem weil die Jungs Mädchen damals noch doof fanden und wir Mädchen Brüste und so nen Zeug irgendwie noch gar nicht wirklich haben wollten. Hätte sie ihre Nummer bei den Viertklässlern abgezogen, hätte ich die frühpubertäre Effekthascherei noch verstanden, aber so!

Heute sehe ich sie noch manchmal. Ihre Brüste sind seit der zweiten Klasse nicht mehr gewachsen…höchsten nach unten.

7 Antworten zu „Grundschul-Amnesie: Teil 3 – Die Sport-Exhibitionistin“

  1. Schaps sagt:

    POW! Also in der zweiten Klasse ist das aber echt noch reichlich früh!
    Scheinbar gibts unter euch Mädchen aber auch kleine Exibitionistinnen ^^

  2. Fräulein A. sagt:

    Wow. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das Mädel in der zweiten Klasse schon so ein Körperbewusstsein hatte, vor allem, wenn niemand darauf reagierte. Eigenartig. Wäre interessant zu wissen, ob es wegen dieser Äpfelchengeschichte einen Psychologen besuchen musste/ muss. Wir haben immer nur in der Umkleide Achselhöhlenfurze gelassen, an viel mehr kann ich mich grundschulsporttechnisch nicht erinnern. Werde aber meine Erste mal beobachten in nächster Zeit und sollte es nötig sein zur Shirteinstopfung verpflichten!

  3. Turboprinzesschen sagt:

    Sie hatte wirklich kleine, angsterregende Äpfelchen! :-)
    Ich finde, Shirteinstopfung sollte sowieso immer und generell Pflicht sein!

    Titten zeigen schließt übrigens Achselhöhlenfurzen in der Umkleide nicht aus :-D

    @ Schaps: die war schon eine ganz große Exhibitiontin. Was inzwischen aus ihr geworden ist, weiß ich aber leider nicht. Wahrscheinlich hängt sie kopfüber an öffentlichen Plätzen ab :-)

  4. Schaps sagt:

    Ja und nicht nur sie hängt ^^

  5. Fräulein A. sagt:

    Aha, jetzt dürfen sich die Leser dieses Blogs 14 Monate die Äpfel da angucken ;-) , mit der steten Kopfüberassoziation…

  6. Turboprinzesschen sagt:

    Mein liebes Fräulein A.! Packen Sie sich mal lieber an die eigene Nase!

    Kommst du jetzt eigentlich wieder ins schöne Saarland oder bleibst du, wo der Pfeffer wächst?

  7. Fräulein A. sagt:

    1. Hier wächst garnix.
    2. Ich weiß es noch nicht.
    3. Wenn du was weißt, sag mir bescheid!
    4. Warum soll ich mir an die eigene Nase packen?
    5. Pupsgesicht.

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